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Mit welchen üblichen Ansätzen im Umgang mit Informationen und Wissen hoffen Unternehmen, sich entscheidende Wettbewerbsvorteile zu erarbeiten? Und welche Probleme sind damit verbunden?

Einführung eines zentralen Wissensmanagements 
Ein Unternehmen kann zentrale Wissensdatenbanken mit übergreifenden Ordnungsprinzipien anlegen, in die Mitarbeiter ihre Erkenntnisse einbringen müssen. 
Aber: Erhebliche Zusatzaufwände und mangelnde Akzeptanz sind jedoch vorprogrammiert, weil Mitarbeiter neben den eigenen Zielen und Vorgehensweisen auch noch übergreifende, ihrer Arbeit "fremde" Anforderungen befriedigen müssen. Die erforderliche Flexibilität und Schnelligkeit für den Umgang mit unscheinbaren, aber wettbewerbsentscheidenden Informationen ist so nicht nachhaltig zu erreichen. Genau daran scheitern die überwiegende Mehrzahl der häufig sehr teuren Wissensmanagementprojekte.

Einführung von Kompetenzmanagement
Eine Variante von Wissensmanagement ist Kompetenzmanagement, bei denen nicht das Wissen selbst, sondern die Kompetenzbereiche von Mitarbeitern festgehalten werden. Sie funktionieren wie eine Art "Gelbe Seiten".
Aber: Ein solches System hilft herauszufinden, wer eine gesuchte Informationen besitzen könnte. Es hilft jedoch nicht bei der frühzeitigen Entdeckung wettbewerbsentscheidender Informationen.

Einführung einer Kommunikationsplattform
Wissen muss nicht einfach nur im Unternehmen vorhanden, sondern auch je nach Bedarf an die richtige Stelle "transportiert" werden. Dies wird verbessert, wenn ein Unternehmen den (Wissens)austausch durch intranet-gestützte Portale, Diskussionsforen etc. fördert.
Aber: Kommunikationsplattformen haben deutliche Schwächen bei Organisation von und Zugriff auf explizites Wissen. Sie eignen sich daher als Ergänzung, nicht als Ersatz für ein System zur Früherkennung wettbewerbsentscheidender Informationen.
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